Führungskräfte der GfA 1968
Werner Fuchs, Dipl.-Ing., 1968
Köln 1979: An der Säule Alt, links daneben: Helmut L. Clemm
Wiesbaden 1968
Wochenlehrgang Nielson 1968
Wochenendlehrgang Nielson

Geschichte der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V.

Die Geschichte der GfA

Die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. (GfA) wurde am 10. Januar 1954 von 25 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Die Gründungsmitglieder waren allesamt Schüler von Gustav Großmann, dem deutschen Vordenker in den Bereichen Selbstoptimierung und Arbeitsmethodik. Das Ansinnen der Arbeitsmethodiker, die Leistungsfähigkeit des schöpferischen Menschen zu steigern, war zu dieser Zeit noch neu. Als ihre Aufgaben sah die GfA den Kontakt untereinander zu fördern, „menschlich und geistig das Beste zu geben“ und ideelle und wirtschaftliche Förderung zu ermöglichen.

Dezentraler Aufbau – kurze Wege

Die GfA wurde bewusst dezentral aufgebaut, um den Mitgliedern kurze Wege zu den Angeboten des Vereins zu gewährleisten. Die Themensetzungen waren für ihre Zeit und darüber hinaus modern und gaben ihren Mitgliedern und der Gesellschaft Orientierung in der sich stetig wandelnden Arbeitswelt. Ihre Publikationen erzielten Beachtung in wichtigen Medien wie dem Handelsblatt und der Wirtschafts Woche.

Die GfA stellte sich auf als Netzwerk aus Personen mit vielerlei persönlichen und methodischen Kompetenzen. Zu den Mitgliedern zählten schon zu Beginn Unternehmer und Fabrikaten aus Industrie und Handel, Angehörige freischaffender Berufe und der Behörden sowie kaufmännische und technische Mitarbeiter vom Direktor bis zum Buchhalter. Auch auf die Förderung des Nachwuchses wurde von Anfang an viel Wert gelegt.

Ganzheitlicher Ansatz

Schon in ihren ersten Jahren ließ sich die GfA sich nicht darauf reduzieren, allein auf mehr Leistung im Wirtschafts- und Arbeitsleben abzuzielen. Der Ansatz war stets ein ganzheitlicher. Bereits in den sechziger Jahren lud die GfA Referenten zu Themen ein, die in den folgenden Jahrzehnten sogar noch an Bedeutung gewinnen sollten, z. B. zur Erhaltung der eigenen Gesundheit in Krisenzeiten und zu Möglichkeiten der Entspannung. Um zu verdeutlichen, dass ihr Vorgehen ins Private greift, wurde der Name der GfA ergänzt und lautete nun „Gesellschaft für persönliche Arbeitsmethodik und Lebensgestaltung e.V.“ Später wurde der Name in Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. geändert. Ab 2010 mit dem Zusatz und Lebensgestaltung. Dieser Zusatz wurde aber nicht eingetragen.

Jahrzehnte des Wachstums und der verstärkten Öffentlichkeitsarbeit

Obwohl die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. in vielerlei Hinsicht typisch für die junge Bundesrepublik stand, zog sie früh auch Mitglieder aus Österreich, Belgien und der Schweiz an. Während in der Gründungs- und Konsolidierungsphase der Fokus darauf lag, sich untereinander zu helfen und eigene Wissenslücken zu schließen, trat die GfA im Laufe der siebziger Jahre offensiver nach außen hin auf. Die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zeigte Erfolge: Vorträge und Veranstaltungen der GfA wurden teils sogar im Fernsehen übertragen. Die achtziger Jahre waren von weiterem Wachstum gekennzeichnet. Die GfA richtete bundesweit Arbeitsmethodikerkongresse aus und erhöhte weiter ihre Außenwirkung. Auch wenn es keine ostdeutschen GfA-Gruppen gibt, stieg die Mitgliederzahl nach der Wiedervereinigung weiter an.

Die GfA heute

Die letzten Jahre der GfA waren von einer allgemeinen Neuorientierung und der Öffnung für neue Medien geprägt. Gemäß den Erfordernissen der Zeit wurden Print-Publikationen wie die Zeitschriften „Der Arbeitsmethodiker“ und „Forum“ in jüngerer Zeit um neue Formate ergänzt, z. B.  virtueller Meetingraum (im Test), Auftritte auf LinkedIn, YouTube, Facebook und Twitter, Websites, zwei Podcasts, eine Android-App sowie einen Alex Skill..ik

65-Jahre GfA e.V., Veranstaltung Rastatt

Symposium "Impulse für den Mittelstand 2019" in Rastatt: Foto 3. Vorsitzender der GfA e.V. G.T.Baur (leider nicht auf dem Bild) nach erfolgreichem Symposium

Von links nach rechts: Dipl.-Ing. Roland Kreische (2. BuVo), Dr. Dr. Brigitte E.S. Jansen (1.BuVo), Prof. Dr. Jörg Knoblauch (Ehrenmitglied), Dipl.-Ing. Helmut L. Clemm, Ehrenpräsident, Träger der GfA- Verdienstmedaille, Ehrenmitglied, Frau Clemm

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